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Küchenbrand in Dörpe
 
Datum: 08.10.2010 | 12:06
Einsatzart:Brandbekämpfung
Einsatzort:Dörpe - Dörper Straße
Kräfte:1/22
Ortswehr(en):FF Coppenbrügge FF Dörpe FF Marienau
 
 

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Cord Pieper:
Zu einem Küchenbrand in Dörpe wurden heute kurz nach zwölf die Freiwilligen Feuerwehren aus Dörpe, Coppenbrügge und Marienau alarmiert. Eine Dunstabzugshaube in einer Küche hatte in der Dörperstraße Feuer gefangen und musste unter Atemschutz von den freiwilligen abgelöscht werden. Eingesetzt wurden Feuerlöscher und Kübelspritze. Abschließend wurde die zerstörte Abzugshaube abgebaut und ins Freie gebracht und die Wohnung mit einem Hochdruckbelüfter von den Rauchgasen befreit. Eine Bewohnerin wurde vorsorglich dem Rettungsdienst übergeben und ins Krankenhaus gebracht um den Verdacht einer Rauchgasvergiftung auszuschließen.

Dewezet (08.10.10):
Feuer in Küche – Hausfrau in Klinik eingeliefert

Nach einem Feuer in ihrer Küche ist gestern eine Frau (69) aus Dörpe vorsorglich mit einem DRK-Rettungswagen in die Notaufnahme des Sana-Klinikums gefahren worden. „Es ist möglich, dass sie Rauchgase eingeatmet hat“, sagte Gemeindebrandmeister Walter Schnüll.Um 12.06 Uhr heulten in Dörpe und Marienau die Sirenen. Zusätzlich wurden die Freiwilligen aus Coppenbrügge via Meldeempfänger alarmiert. Eine Wohnung in einem Fachwerkhaus an der Dörper Straße sei verqualmt gewesen, berichtete Schnüll. Feuerwehrleute, die sich mit schwerem Atemschutz ausgerüstet hatten, löschten die Flammen mit Kohlendioxid, denn: Wasser darf bei Fettbränden nicht eingesetzt werden – es würde eine heftige Fettexplosion auslösen. Ein zweiter Trupp baute eine bereits ausgeglühte Dunstabzugshaube und zwei angebrannte Hängeschränke aus und brachte sie ins Freie. „Wir haben die noch glimmenden fettfreien Holzreste draußen gelöscht, um im Gebäude keinen Wasserschaden anzurichten“, erklärt Einsatzleiter Andreas Korth.
Mit einem Überdrucklüfter vertrieben die Feuerwehrleute anschließend noch die giftigen Brandgase aus der Wohnung.
Nach Angaben der Polizei hatte die 69-Jährige auf dem Herd Butter in einem Topf erhitzt. Sie habe für kurze Zeit die Küche verlassen, um ihrem Mann zu helfen. In dieser Zeit entzündete sich das überhitzte Fett. Die Stichflamme habe den Filter der Abzugshaube entzündet, sagt Korth.
Die Höhe des Schadens ist derzeit noch unbekannt.

Experten empfehlen:
Hat sich Fett in einem Kochtopf entzündet, legen Sie vorsichtig den Deckel drauf!
Wenn sich der Brand bereits ausgebreitet hat, verlassen Sie das Haus und rufen Sie die Feuerwehr über Notruf 112!
Übrigens: Nach neuesten Erkenntnissen sind Löschdecken nur bedingt geeignet, da sie durch das hohe Hitzepotenzial durchbrennen können.

 
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