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Kilometerlange Ölbeseitgung
 
Datum: 28.04.2010 | 22:12
Einsatzart:Hilfeleistung / Andere
Einsatzort:B1 / B442
Kräfte:1/35
Ortswehr(en):FF Coppenbrügge FF Marienau Polizei
 
 

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Cord Pieper/Daniel Giffhorn:
Heute kurz nach 22:00 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Coppenbrügge (22:12 Uhr) und Marienau (22:30 Uhr) zu einer Ölspur alarmiert. Vorher waren bereits von Eimbeckhausen her angefangen sämtliche Feuerwehren an der B 442 ausgerückt um diese gefährliche Verunreinigung zu entfernen und für andere Verkehrsteilnehmer die sichere Weiterfahrt zu gewährleisten. Die Spur folgte zunächst auf der B 442 bis Hachmühlen, dann weiter auf der B 217 Richtung Hannover bis Altenhagen I. Hier wendete der vermutliche Verursacher sein Gefährt und fuhr zurück wieder auf die B 442 in Richtung Coppenbrügge, dort auf die B 1 in Richtung Hildesheim bis nach Mehle. Hier konnte der Verursacher von der Polizei ermittelt werden. Nach näheren Erkenntnissen handelte es sich bei der Ölspur um Rizinusöl, das u. a. als Schmierstoff für Motoren oder als Bindemittel bei Farben und Lacken verwendet wird.
Im Coppenbrügger Bereich mussten auf der Niederstraße, der Osterstraße, der Alten Heerstraße die Kreuzungsbereiche und in Marienau die Ortsdurchfahrt Auhagenstraße gereinigt werden. Abschließend gegen 00:30 Uhr wurden durch die Straßenmeisterei Warnschilder aufgestellt. Einsatzende gegen 00:45 Uhr.

Radio Aktiv (29.04.2010):
Zum Glück sei niemand zu Schaden gekommen, sagte ein Sprecher der Polizei. Am späten Abend gingen viele Notrufe bei der Leitstelle ein, die einen Ölfilm auf mehreren Straßen meldeten. Nach und nach stellte sich heraus, dass die Spur an der A 2 bei Lauenau begann, über Eimbeckhausen, Bad Münder und Coppenbrügge bis in den Landkreis Hildesheim führte. Dort wurde der Verursacher auf einem Parkplatz ausgemacht; ein LKW, der Rizinusöl transportierte. Rizinusöl sei besonders klebrig, sagte der Polizeisprecher, und habe entsprechende Schwierigkeiten bereitet. Der Halter des Fahrzeugs werde jetzt eine hohe Rechnung erhalten. Allein aus Hameln-Pyrmont waren elf Feuerwehren an dem Einsatz beteiligt, dazu kommen weitere Wehren aus Schaumburg, Hannover und Hildesheim.

 
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