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Verkehrsunfall bei Herkensen
 
Datum: 19.09.2020 | 02:38 bis 04:15
Einsatznummer:HM200186426
Einsatzart:Hilfeleistung / Andere
Einsatzort:Herkensen - Kreisstraße 3 Richtung Hilligsfeld
Kräfte:1/17
Ortswehr(en):FF Coppenbrügge FF Herkensen Polizei Rettungsdienst
Fahrzeug(e):        
 
 

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Cord Pieper (Gemeindepressewart):

Zu einem Verkehrsunfall nahe Herkensen auf der Kreisstraße 3 in Fahrtrichtung Hilligsfeld mit einem alleinbeteiligten PKW sind heute um 02:38 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Herkensen und Coppenbrügge zum „Ausleuchten“ alarmiert worden.
Die Brandschützer trafen, ein alarmierter Feuerwehrkamerad aus Herkensen auf dem Weg zum Feuerwehrhaus bereits als Ersthelfer, als erstes am Unfallort ein.
Ein mit zwei Personen besetzter PKW war von der Straße abgekommen und stand etwa 30 Meter auf dem Feld. Eine Person befand sich noch im Auto und wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Die Unfallstelle auf der K 3 wurde abgesichert und war bis der Abschleppdienst das Unfallfahrzeug abtransportiert hatte bis 04:00 Uhr voll gesperrt. Die Freiwilligen unterstützen den Rettungsdienst bei der Rettung der Person aus dem Auto, klemmten die Batterie ab und Leuchteten die Unfallstelle für die Polizei aus.

DEWEZET (19.09.2020):Zwei Männer verletzt / Fahrer und Beifahrer polizeibekannt / Auto hatte keine Kennzeichen
Nächtlicher Unfall gibt Rätsel auf


Zwischen Herkensen und Klein Hilligsfeld hat sich am frühen Samstagmorgen gegen halb drei ein Verkehrsunfall ereignet, der den Ermittlern des Polizeikommissariats Bad Münder immer noch Rätsel aufgibt. Auch Dienststellen in Celle und in Braunschweig sind in die Ermittlungen involviert.
Fakt ist laut Polizei: Weder der Fahrer noch der Beifahrer sind im Besitz eines Führerscheins. An dem Peugeot befanden sich keine Kennzeichen. In dem Wagen fanden die ermittelnden Kommissarinnen zwei Nummernschilder aus Braunschweig, die jedoch von einem anderen Auto stammen. Die Männer (18, 22) aus Celle, die sich Verletzungen zugezogen haben, sind polizeibekannt. Sie sollen bereits wegen diverser Verkehrsdelikte in Erscheinung getreten sein. Der Beifahrer (22) musste so schonend wie möglich aus dem Wrack geholt werden. Er klagte über Rückenschmerzen. In solchen Fällen kann eine Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen werden. Feuerwehrleute aus Herkensen und Coppenbrügge unterstützten die Notarzt- und Rettungsteams der Feuerwehr und des DRK, die aus Hameln und Hemmendorf herbeigeeilt waren. Die Unfallopfer wurden nach Hameln zur Notaufnahme des Sana-Klinikums gebracht.

Um 2.38 Uhr heulten in Herkensen die Sirenen; zeitgleich piepten in Coppenbrügge die Meldeempfänger der Feuerwehrleute. Die Alarmmeldung lautete: „Ausleuchten einer Unfallstelle!“ Doch die Freiwilligen bekamen nach Angaben des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters Cord Pieper noch mehr zu tun: Sie unterstützten den Rettungsdienst dabei, den 22-Jährigen mit einem speziellen Rettungsbrett aus dem Wagen zu hieven, klemmten die Batterie ab, um zu verhindern, dass das Wrack Feuer fängt, und sicherten die zuvor ausgeleuchtete Unfallstelle ab.

Zwei Kommissarinnen rekonstruierten anhand von Unfallspuren und der Aussage des Beifahrers den mutmaßlichen Hergang. Demnach war der Peugeot auf der Kreisstraße 3 von Herkensen in Richtung Klein Hilligsfeld unterwegs. Der 22-Jährige sagte aus, der Fahrer sei in der Dunkelheit zu weit rechts gefahren. Das habe er ihm gesagt. Der 18-Jährige soll daraufhin gegengelenkt haben. Der Kleinwagen geriet dadurch auf die Gegenfahrbahn. Abermals dürfte der Fahrer das Steuer herumgerissen haben. Der Peugeot geriet ins Schleudern, kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr über einen Graben und landete auf einem Feld. Auf der voll gesperrten Straße waren Driftspuren zu sehen.
Der Peugeot wurde später mit einem Kran geborgen. Die Polizei gab die Kreisstraße 3 erst nach 4 Uhr wieder für den Verkehr frei.

 
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