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Kreisbereitschaftsübung - Eugen Reintjes Schule
 
Datum: 09.09.2006 | 09:00
Einsatzart:Übung
Einsatzort:Hameln - Eugen Reintjes Schule
Kräfte:ca 1/90
Ortswehr(en):4. Zug
 
 

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Fotos von Rolf Schmidt - FF Hemmendorf:
Vielen Dank an den Kameraden Rolf Schmidt für die Fotos.

Bericht von der Kreisfeuerwehr Seite
Am Samstag, 09. September 2006 fand in der Eugen-Reintjes-Schule in Hameln eine Übung "Notfallstation" statt. An der Übung waren der ABC-Zug der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont und die Einsatzzüge des DRK Marienau und Bad Münder sowie Teileinheiten aus Bad Pyrmont, Hameln und Hessisch Oldendorf beteiligt. In der Übungsanlage waren Einsatzkräfte der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost (1:98) und West (1:92) mit rund 200 Kameraden gegen 11:30 Uhr bei einer Personensuche in der Nähe von Welsede durch radioaktive Teilchen kontaminiert worden.

Die für die Führung der Kreisbereitschaftszüge verantwortliche Technische Einsatzleitung (TEL2) entsandte die Kräfte daraufhin zugweise im Viertelstundentakt zu der einsatzbereit gemeldeten Dekontaminierungsstelle in die Turnhalle der Eugen-Reintjes-Schule an der Breslauer Allee. Hier hatten die Kameraden des ABC-Zuges und des DRK seit 09:00 Uhr eine Notfallstation aufgebaut. Diese dient der Dekontamination von Einsatzkräften und Bevölkerung nach einem Unfall mit radioaktivem Material; sie ist so aufgebaut, dass sie nur in einer bestimmten Reihenfolge und in einer Richtung durchlaufen werden kann, um die kontaminierten von den bereits dekontaminierten Personen fernzuhalten. Nachdem die an der Notfallstation ankommenden Personen in Empfang genommen und mit einem Merkblatt informiert wurden, konnte in einer Eingangsmessung der Grad der Kontamination festgestellt werden. Je nach schwere der Kontamination wurden die Personen dann gegebenenfalls medizinisch versorgt und danach priorisiert den Duschen zugeführt. Die eigene Bekleidung wurde dabei vorsichtig entfernt und in Plastiksäcke verpackt. Nach der Dusche und der Befreiung von den strahlenden Partikeln nahmen die Personen dann Behelfskleidung entgegen und begaben sich zur Registrierung und zur Dosisabschätzung. Hier wurden die persönlichen Daten der Personen aufgenommen und festgehalten, wo sich die Person zum Zeitpunkt der Bestrahlung aufgehalten hat, um die Einwirkung auf den menschlichen Körper abschätzen zu können. Den Abschluss der Notfallstation bildete die ärztliche Beurteilung, nach der die Personen dann entweder entlassen oder ambulant bzw. stationär behandelt wurden.

Während der Übung, die bis 15:30 Uhr verlief, musste das Tanklöschfahrzeug aus Grohnde aus der Bereitschaft herausgelöst werden, um in einem Realeinsatz ein festgefahrenes Fahrzeug an der Emmerthaler Kompostierungsanlage wieder flottzumachen.

 
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