14.12.2018 - 11:22 Uhr
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Verkehrsunfall B1 zwischen Behrensen und Diedersen
 
Datum: 14.12.2013 | 01:39
Einsatzart:Hilfeleistung / VU
Einsatzort:Behrensen B1
Ortswehr(en):FF Behrensen FF Bisperode FF Coppenbrügge Polizei Rettungsdienst
Fahrzeug(e):                            
 
 

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Cord Pieper:
Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der Bundesstraße 1 zwischen Coppenbrügge und Hameln wurden heute um 01:39 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Behrensen, Bisperode und Coppenbrügge alarmiert. Auf eisglatter Fahrbahn war ein PKW auf der B1 Höhe Behrensen gegen einen Baum gerutscht. Mit schwerem hydraulischem Gerät konnte die Person aus den Auto befreit und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die verletzte Person wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph Niedersachsen zur weiteren Behandlung gegen 03:40 Uhr nach Hannover geflogen. Einsatzende gegen 06:00 Uhr.


Dewezet (16.12.2013):
Schwerstverletzte bei Glätteunfall
Nächtlicher Hubschraubereinsatz / B 1 bei Behrensen vier Stunden gesperrt

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 1 bei Behrensen hat sich am frühe Samstagmorgen eine 19-jährige Fahranfängerin schwerste Verletzungen zugezogen. Das Unfallopfer wurde mit einem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule nach Hannover geflogen. Ersten polizeilichen Untersuchungen zufolge soll eine winterglatte Fahrbahn zu dem Unfall geführt haben.
Gegen 1.45 Uhr befuhr die junge Frau aus Salzhemmendorf mit einem Fiat Punto die B 1 in Richtung Coppenbrügge. Innerhalb einer leichten Linkskurve geriet der Kleinwagen auf die Gegenfahrbahn, driftete nach rechts ab und prallte mit voller Wucht seitlich gegen einen Straßenbaum. Durch den heftigen Aufprall drang der Baumstamm tief in das Wageninnere ein, der Motorblock riss heraus und blieb neben dem Wagen auf einem Acker liegen. Das Dach des Kleinwagens war so tief eingedrückt, dass die Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt wurde.
Alarmierte Feuerwehrkräfte aus Coppenbrügge, Bisperode und Behrensen setzten spezielle Rettungsgeräte ein, um die Verletzte aus dem Fahrzeug befreien zu können. Mit einem hydraulischen Spreizer und einem Rettungszylinder versuchten die Rettungskräfte an die Frau zu gelangen, um sie behutsam aus dem demolierten Fahrzeug holen zu können. Während Feuerwehrleute das Autodach anhoben, versorgte ein Notarztteam die junge Frau noch im Wageninneren. „Durch das heruntergedrückte Dach hatte die eingeklemmte Person kaum noch Platz“, war von Feuerwehr-Einsatzleiter Marc-Oliver Tesch später zu hören. Aufgrund der Schwere der Verletzungen forderten die Helfer den Einsatz vom Rettungshubschrauber „Christoph Niedersachsen“ an, um die Verunglückte zur Behandlung in die Medizinische Hochschule nach Hannover fliegen zu können.
Gegen 3 Uhr setzte der nachtflugtaugliche Hubschrauber, der nach einem Patiententransport aus Bremen einflog, auf der Fahrbahn durch Halogenstrahler hell beleuchteten Fahrbahn der Bundesstraße auf. Notärzte behandelten die Schwerstverletzte eine Dreiviertelstunde lang in einem Rettungswagen, ehe sie mit dem Hubschrauber nach Hannover geflogen werden konnte. „Bei der Anfahrt zur Unfallstelle haben wir auch die Glätte bemerkt“, sprach Feuerwehrmann Tesch die zur Unfallzeit glatte Fahrbahn an. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten blieb die Bundesstraße bis sechs Uhr voll gesperrt.

 
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