02.07.2016 - 07:30 Uhr
  ·   Funk- und Fahrübung 2016 (10.06.2016)    ·   Zugelaufene Hündin ins Tierheim verbringen (13.06.2016)    ·   Schulräumungsübung in der Grundschule Bisperode (13.06.2016)    ·   Besuch zum 50-jährigen bestehen der Jugendfeuerwehr Hemmingen Westerfeld (11.06.2016)  
 
Brennen ca. 150 Strohballen
 
Datum: 26.09.2013 | 17:15
Einsatzart:Brandbekämpfung
Einsatzort:Bessingen - Bundesstraße 1 Richtung Bahnschienen
Kräfte:1/48
Ortswehr(en):FF Behrensen FF Bessingen FF Bisperode FF Coppenbrügge FF Diedersen Weitere Feuerwehren Polizei Rettungsdienst
Fahrzeug(e):                            
 
 

(drucken)
 
(33 Fotos)
 
(Karte)
 
(2757 Klicks)
 
(Facebook)
 

Das Wichtigste in Kürze:
- Alarmierung um 17:15 Uhr von den Feuerwehren Bessingen, Behrensen, Bisperode und Diedersen, Nachalarm für Coppenbrügge und TW von der FTZ 17:47 Uhr,
- ca. 150 Strohballen brennen, 15 können mit einem Traktor vom Feuer entfernt werden
- Gefahr der Ausbreitung auf angrenzenden Wald und Bahndamm wird mit B- und C-Rohren verhindert
- schlechte Wasserversorgung vor Ort wird mit Pendelverkehr entgegengewirkt
- mit Schaufelbagger werden brennende Strohballen auseinander gezogen, Sicherung des Baggers mit 2 C-Rohren
- danach kontrolliertes Abbrennen
- Einsatzende gegen 00:40 Uhr
- Brandwache durch FF Behrensen

Dewezet (27.09.2013):
Polizei fahndet nach Brandstifter
Täter steckt 50 Meter lange Strohmiete an / Löschwasser sogar aus Emmerthal herangeschafft


Zwischen der Bundesstraße 1 und der Bahnlinie Hameln-Elze ist gestern am späten Nachmittag eine riesige Rauchsäule aufgestiegen - sie war kilometerweit zu sehen. Meterhohe Flammen fraß sich durch ein großes Strohlager, das ein Landwirt am Rande eines Ackers auf einem breiten Grünstreifen angelegt hatte. Das Feuer drohte auf Bäume und Büsche überzugreifen. Mehr als 50 Freiwillige aus Bessingen, Diedersen, Bisperode, Behrensen, Coppenbrügge und Kirchohsen kämpften stundenlang gegen den Brand.
Das Problem: Es gab anfangs nicht genug Löschwasser. Zwar wurde rasch ein Bächlein angestaut, aber Angesichts des Ausmaßes, das das Feuer angenommen hatte, war das, was aus den Schläuchen lief, nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Drei Tanklöschfahrzeuge aus Bisperode und Coppenbrügge brachten Nachschub. Coppenbrügges stellvertretender Gemeindebrandmeister Cord Pieper forderte zusätzlich einen Tankwagen an. Das Spezialfahrzeug steht in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Kirchohsen. Es wurde noch in Emmerthal mit 7000 Litern Wasser zum Brandort. Der Versuch, das brennende Stroh mit einem Frontlader auseinander zu reißen, musste abgebrochen werden, weil den Flammen dadurch noch mehr Sauerstoff zugeführt wurde. Die Feuerwehrleute konzentrierten sich darauf, die Bäume zu schützen. 150 große Rundballen verbrannten.
Am Abend fordert Pieper einen Bagger an. Mit dem langen Greifarm gelang es, das brennende Stroh auf dem Feld zu verteilen. Aufgrund der großen Hitze mussten Feuerwehrleute den Radlader mit Wasser kühlen. Dadurch wurde verhindert, dass Reifen und Hydraulikschläuche Feuer fangen."Wir haben Verpflegung angefordert, richten uns auf eine lange Nacht ein", sagt Pieper um 20 Uhr.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Beamten gehen davon aus, dass ein Brandstifter die Ballen angezündet hat. Der Schaden beträgt mehrere Tausend Euro.

Dewezet (28.09.2013):
20 Stunden gelöscht – Bagger hilft Feuerwehr


20 Stunden wurde gelöscht – gestern um 13.20 Uhr konnte die Feuerwehr Bessingen endlich „Feuer aus!“ melden. Am Vortag waren zwischen Bundesstraße 1 und Bahnstrecke Hameln-Elze 150 große Strohballen in Flammen aufgegangen. Erst mit einem tonnenschweren Greifbagger gelang es, die brennenden Rundballen auf einem Acker zu verteilen und so ein Übergreifen des Feuers auf Bäume und den Bahndamm zu verhindern. Mehr als 70 000 Liter Wasser wurden mit Tanklöschfahrzeugen zum Einsatzort gefahren. Die Polizei fahndet nach dem Brandstifter, der die 50 Meter lange Strohmiete angesteckt hat. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, die Ermittler unter 05042/93310 anzurufen. Geschätzter Schaden: „Mindestens 10 000 Euro.“

 
Zurück
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zurück
 
 
  top