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Umstellung auf digitale Alarmierung - Pressemitteilung des LK Hameln-Pyrmont
 
Datum: 31.08.2012
 
 

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Jörg Grabandt - Medienbetreuer der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont:
Umstellung auf digitale Alarmierung kann mit ungewohntem Sirenenalarm verbunden sein.
Landkreis Hameln-Pyrmont informiert über mögliche Nutzung der Sirenen am kommenden Wochenende.


In der Kooperativen Regionalleitstelle Weserbergland (KRL) werden unter anderem die Feuerwehren der Landkreise Holzminden und Hameln-Pyrmont über Sirene und Funkmeldeempfänger (FME) zu ihren Einsätzen alarmiert. Im Landkreis Hameln-Pyrmont erfolgt die Alarmierung bereits seit 1997 digital. Hier wird jetzt die 2. Generation der digitalen Infrastruktur, modernste Multimastertechnik, in Betrieb genommen.

Um die Alarmierungstechnik in beiden Landkreisen einheitlich auf die neueste Technikgeneration umzustellen, müssen auch alle rund 2000 im Landkreis Hameln-Pyrmont vorhandenen digitalen Meldeempfänger (DME) eingesammelt und auf eine neue Frequenz umgestellt werden. Dies wird am kommenden Wochenende von Donnerstag, 06.09. 07:00 Uhr bis Sonntag, 09.09. 18:00 Uhr erfolgen. In dieser Zeit ist die Alarmierung zeitweise über Funkmeldeempfänger nicht möglich. Die Feuerwehren werden aus diesem Grund auch zu „kleineren“ Einsätzen mittels Sirene zum Feuerwehrhaus gerufen. Im Normalfall werden zu solchen Einsätzen eine geringe Anzahl von Einsatzkräften über Meldeempfänger alarmiert.

Der Landkreis bittet die Bevölkerung im Landkreis Hameln-Pyrmont daher um Verständnis: „Wir versuchen, die Benutzung der Sirenen auf ein Minimum zu reduzieren. Trotzdem kann es sein, dass in einzelnen Ortschaften die Sirene mehrmals am Tag oder in der Nacht zu hören sein wird. Bitte seien Sie deswegen nicht beunruhigt!“, erklärt Kay Leinemann, Stv. Leiter der KRL Weserbergland.

Die Aufgaben der Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst im Landkreis Holzminden werden seit 2008 durch die Leitstelle in Hameln mit wahrgenommen. In Holzminden war bisher noch die analoge Alarmierungstechnik im Einsatz. Die beiden Landkreise haben im Rahmen ihrer Kooperation jetzt auch in einem gemeinsamen Projekt eine einheitliche Technik zur Alarmierung der Einsatzkräfte geschaffen.

Der Referatsleiter beim Landkreis Hameln - Pyrmont Gerhard von Zobeltitz betont: „Die Kooperation mit dem Landkreis Holzminden führt zu Synergien in der Leitstelle bei der kreisübergreifenden Errichtung der notwendigen Alarmumsetzer und damit erneut zu einer Kostenersparnis für beide Landkreise“.

Die Durchführung des Rettungsdienstes, die ebenfalls von der Leitstelle organisiert wird, ist von dieser Beeinträchtigung nicht betroffen.

 
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